Consultation Booking für GEO Agenturen: Sales-Boost

Consultation Booking für GEO Agenturen: Sales-Boost

Consultation Booking für GEO Agenturen: Sales-Boost

Montag, 9:15 Uhr: Ihr Vertriebsteam ist bereits im dritten E-Mail-Thread mit einem potenziellen Kunden gefangen, nur um einen einfachen Beratungstermin zu finden. Währenddessen laufen die Kampagnen für lokale Google Ads weiter und generieren neue Leads, die ebenfalls warten. Dieses Szenario kostet nicht nur Nerven, sondern konkretes Geld. Ein optimierter Prozess für das Consultation Booking, also die systematische Terminvereinbarung für Verkaufsgespräche, ist der Hebel, um den Sales-Erfolg Ihrer GEO Agentur zu skalieren.

Für Marketing-Verantwortliche und Entscheider in GEO Agenturen stellt die effiziente Umsetzung von Leads in bezahlte Kunden eine permanente Herausforderung dar. Die lokale Ausrichtung bedeutet begrenztes Volumen bei hohem Wert pro Lead – jeder verpasste oder ineffizient bearbeitete Termin schmerzt doppelt. Die manuelle Koordination von Kalendern, Zeitzonen und Vorab-Informationen frisst wertvolle Ressourcen, die besser in die Beratung selbst investiert wären.

Dieser Artikel zeigt Ihnen einen praxiserprobten Fahrplan. Sie erfahren, wie Sie Ihr Consultation Booking von einer administrativen Last zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil entwickeln. Wir durchleuchten die kritischen Fehler, stellen konkrete Tools und Prozesse vor und liefern die Zahlen, die Sie für die Entscheidung im Team brauchen. Morgen früh könnten Sie ein Dashboard öffnen, das Ihnen zeigt, welche Leads bereits qualifizierte Termine gebucht haben – und warum das Ihre Abschlussquote verändert.

Das Problem: Warum klassische Terminvereinbarung Ihren Sales ausbremst

Öffnen Sie jetzt Ihre Sales-Reporting-Software und notieren Sie eine Zahl: Wie viele Minuten verbringt Ihr Team durchschnittlich mit der reinen Organisation eines einzelnen Beratungstermins? In vielen GEO Agenturen sind es 30 bis 45 Minuten pro Lead – Zeit, die für Akquise oder Vorbereitung verloren geht. Das Kernproblem liegt in veralteten, manuellen Prozessen, die für das Volumen und die Geschwindigkeit moderner Lead-Generierung nicht designed wurden.

Die versteckten Kosten des E-Mail-Ping-Pongs

Jede E-Mail-Runde zur Terminfindung bedeutet Verzögerung. Der Lead kühlt ab, die Konkurrenz hat mehr Zeit zu reagieren. Laut einer Studie von InsideSales.com führt bereits eine um 5 Minuten verlängerte Response-Time zu einer um 80% geringeren Chance, den Kontakt herzustellen. In der GEO-Branche, wo es oft um hyperlokale, zeitkritische Projekte geht, ist dieser Effekt noch deutlicher. Der manuelle Abgleich von Verfügbarkeiten über mehrere Kanäle ist nicht nur langsam, sondern auch fehleranfällig.

Fehlende Qualifizierung vor dem Gespräch

Ohne strukturierte Vorab-Informationen betreten Ihre Vertriebler viele Gespräche blind. Ist das Budget definiert? Wer ist der eigentliche Entscheider? Was ist der konkrete lokale Bezug? Ein Marketingleiter aus Stuttgart berichtet: „Wir verloren wöchentlich Stunden in Gesprächen mit Leads, deren Budget nicht mal für eine lokal begrenzte Kampagne reichte. Das demotivierte das Team und verbrannte Kapazitäten.“ Ein effektives Booking-System integriert kurze, strategische Qualifizierungsfragen, bevor der Termin überhaupt gebucht werden kann.

Die Illusion der sofortigen Verfügbarkeit

Die simple Frage „Wann hätten Sie Zeit?“ öffnet die Tür für ineffiziente Terminverteilung. Ein Vertriebler ist vielleicht dienstags nachmittags am produktivsten für Vorbereitung, wird aber durch spontane Buchungen immer wieder unterbrochen. Ein systematisches Consultation Booking ermöglicht die Steuerung, welche Slots überhaupt angeboten werden, und schützt so wertvolle Tiefenarbeitsphasen. Es liegt nicht an Ihrem Team – die meisten Kalender-Tools wurden nie für die spezifischen Needs des Agency-Sales entwickelt.

Die Lösung: Ein strategischer Booking-Prozess als Sales-Turbo

Die Transformation beginnt mit einer klaren Anerkennung: Das Consultation Booking ist kein administrativer Afterthought, sondern die erste und entscheidende Phase der Kundenbeziehung. Es filtert, qualifiziert und engagiert den Lead. Ein Marketingleiter aus Hamburg, der diesen Schritt optimierte, berichtet: „Seit wir den Prozess umgestellt haben, starten 90% unserer Gespräche mit allen notwendigen Informationen. Die Abschlussrate stieg von 22% auf 37% innerhalb eines Quartals.“

Der erste Schritt: Integration in den bestehenden Funnel

Ihr Booking-Tool darf kein isoliertes System sein. Es muss nahtlos an die Punkte anknüpfen, an denen Leads generiert werden – sei es nach einer Website-Anfrage, einer Content-Download oder einer Social-Media-Interaktion. Der ideale Moment für die Terminbuchung ist, wenn das Interesse am höchsten ist. Stellen Sie sich vor, ein Lead lädt Ihren Guide zur „Sales Funnel Optimization für GEO Agenturen“ herunter. Auf der Thank-You-Page erscheint sofort die Möglichkeit, die Inhalte in einem persönlichen 15-Minuten-Call zu besprechen. Die Konversion von Download zu Termin verdoppelt sich in solchen Fällen häufig.

Automatisierung mit menschlicher Kontrolle

Die Automatisierung übernimmt die Logistik: Kalendersynchronisation, Zeitzonen-Anpassung, Erinnerungs-Mails. Die menschliche Intelligenz behält die Kontrolle über die Qualifizierungsfragen, die Auswahl der angebotenen Termin-Slots und die Eskalationspfade für High-Value-Leads. Ein guter Prozess sieht vor, dass Leads mit bestimmten Merkmalen (z.B. bestimmte Unternehmensgröße, konkretes Budget) automatisch einem Senior-Vertriebler zugewiesen werden oder exklusivere Zeitfenster angeboten bekommen.

Daten sammeln, bevor das Gespräch beginnt

Nutzen Sie das Booking-Formular, um mehr als nur Namen und E-Mail zu erfragen. Drei bis vier strategische Multiple-Choice-Fragen können das Gespräch vorbereiten: „Welcher geografische Radius ist für Sie relevant?“, „Worauf liegt Ihr aktueller Fokus: Neukundengewinnung oder Kundenbindung?“, „Planen Sie das Projekt innerhalb der nächsten 1, 3 oder 6 Monate?“. Diese Daten erscheinen dann automatisch im Kalendereintrag des Vertrieblers.

Phase im Prozess Manueller Ansatz (Durchschnitt) Optimierter Booking-Ansatz Gewinn
Lead erhält Antwort 4-24 Stunden Sofort (automatisiert) Geschwindigkeit
Terminfindung & Abstimmung 5-7 Nachrichten 2 Nachrichten (Bestätigung) 80% weniger Aufwand
Vorab-Qualifizierung Im Gespräch (zeitaufwändig) Vor dem Gespräch (via Formular) Bessere Gesprächsvorbereitung
Abschlussquote 20-25% (Branchendurchschnitt) 30-40% (durch Qualität) Bis zu 100% mehr Umsatz/Lead

Tool-Auswahl: Die richtige Software für Ihre GEO Agentur

Die Auswahl des passenden Tools ist entscheidend. Nicht jede Lösung ist für die spezifischen Anforderungen einer GEO Agentur geeignet, die oft mit kleineren, lokal aktiven Unternehmen arbeitet. Die Software muss einerseits professionell wirken, um Vertrauen zu schaffen, und andererseits flexibel genug sein, um verschiedene Service-Pakete und Beratungsformen abzubilden.

Must-Have-Features für den GEO-Sales

Zentral ist die Integration mit den Tools, die Sie bereits nutzen: Ihr CRM (z.B. HubSpot, Salesforce), Ihre Video-Call-Software (Zoom, Teams) und Ihren E-Mail-Provider. Zweitens: White-Label-Optionen. Das Booking-Portal sollte sich nahtlos in das Branding Ihrer Agentur einfügen, inklusive Logo, Farben und Domain. Drittens: Mehrstufige Qualifizierung. Sie sollten definieren können, welche Fragen ein Lead beantworten muss, bevor er bestimmte Termin-Typen (z.B. ein strategisches 60-Minuten-Gespräch vs. ein 15-minütiges Intro) buchen kann.

Vergleich führender Booking-Lösungen

Die Landschaft bietet Optionen von einfachen Kalender-Apps bis hin zu komplexen Sales-Engagement-Plattformen. Eine einfache Lösung wie Calendly eignet sich für den Einstieg, stößt aber schnell an Grenzen bei tieferen CRM-Integrationen und erweiterten Workflows. Plattformen wie Chili Piper oder Demodesk sind speziell für Sales-Teams designed und bieten Features wie Lead-Routing (welcher Vertriebler bekommt welchen Lead basierend auf Regeln) und erweiterte Analytics. Die Wahl hängt vom Volumen Ihrer Consultation-Anfragen und der Komplexität Ihrer Service-Landschaft ab.

Tool Stärken Schwächen für GEO Agenturen Ideal für…
Calendly Einfache Bedienung, gute Basis-Integrationen, kostengünstig Begrenzte Qualifizierungs-Logik, weniger White-Label-Optionen Kleinere Teams mit standardisiertem Angebot
HubSpot Meetings Perfekte Integration im HubSpot-Ökosystem, gute Lead-Daten-Anreicherung Außerhalb von HubSpot weniger mächtig, kostenintensiver Gesamtstack Agenturen, die bereits voll auf HubSpot setzen
Chili Piper Intelligentes Routing, Echtzeit-Verfügbarkeit, stark für Teams Höhere Kosten, steilere Lernkurve Größere Sales-Teams mit hohem Anfragevolumen
Acuity Scheduling Starke Zahlungs-Integrationen (für paid Consultations), viele Customization-Options Weniger sales-spezifisch, Reporting kann komplex sein Agenturen, die direkt bezahlte Beratungspakete verkaufen

Die Kosten des Stillstands berechnen

Was kostet es, nichts zu ändern? Rechnen wir mit einem durchschnittlichen Vertriebsgehalt von 65.000€ p.a. Bei 220 Arbeitstagen und 8 Stunden pro Tag kostet eine Arbeitsstunde etwa 37€. Verliert Ihr Team pro Terminvereinbarung 30 Minuten, sind das 18,50€ pro Lead. Bei 50 Leads im Monat summiert sich das auf 925€ reine Personalkosten für administrative Arbeit – pro Monat. Über fünf Jahre, ohne Zinseszins, sind das 55.500€. Hinzu kommen die Opportunitätskosten der verlorenen Deals durch abgekühlte Leads.

Ein optimiertes Consultation Booking ist keine Kostenstelle, sondern eine Investition in die Profitabilität jedes einzelnen Vertriebsmitarbeiters. Es verwandelt administrative Zeit in verkäufische Zeit.

Umsetzung: Der 5-Punkte-Plan für Ihre Agentur

Die Theorie ist klar, doch wie starten Sie konkret? Dieser schrittweise Plan minimiert das Risiko und maximiert den schnellen Nutzen. Wichtig ist, nicht alles auf einmal umwerfen zu wollen, sondern iterativ vorzugehen und das Team mitzunehmen.

1. Analyse der aktuellen Pain Points

Bevor Sie ein Tool auswählen, dokumentieren Sie eine Woche lang jeden einzelnen Schritt, den ein Lead von der ersten Anfrage bis zum gebuchten Consultation durchläuft. Wo gibt es Wartezeiten? An welcher Stelle gehen Leads verloren? Fragen Sie Ihr Vertriebsteam: „Welche Informationen wünscht ihr euch vor einem Gespräch, die ihr aktuell nicht bekommt?“ Diese Analyse bildet die Anforderungsliste für Ihre Lösung.

2. Pilotierung mit einem ausgewählten Team

Starten Sie nicht mit der gesamten Agentur. Wählen Sie eine Vertriebs- oder Account-Manager-Gruppe, die neuen Lösungen gegenüber aufgeschlossen ist. Richten Sie das Booking-System für ihre spezifischen Angebote ein (z.B. nur für SEO-Consultations). Lassen Sie sie zwei bis drei Wochen lang parallel zum alten System testen. Sammeln Sie Feedback: Was klappt sofort? Wo gibt es Hürden?

3. Definition der Qualifizierungsfragen und Routing-Regeln

Basierend auf Ihrer Analyse legen Sie fest: Welche drei bis vier Informationen sind absolut kritisch, um ein Gespräch produktiv zu starten? Das könnten Budgetrahmen, geografischer Fokus oder die aktuelle Herausforderung sein. Legen Sie auch Regeln fest: Bei welchen Antworten wird der Lead automatisch einem Senior-Berater zugewiesen? Bei welchen Kennzeichen wird ein längerer Termin-Slot freigeschaltet?

4. Integration und Automatisierung

Jetzt verbinden Sie die neuen Bausteine. Der gebuchte Termin mit allen Qualifizierungsdaten landet automatisch im CRM. Eine Vorab-E-Mail mit Agenda und relevanten Infos geht 24 Stunden vor dem Gespräch raus. Die Einladung enthält den korrekten Video-Call-Link. Dieser Schritt eliminiert manuelle Übertragungsfehler und stellt sicher, dass kein Lead durch die Maschen fällt.

5. Schulung und Roll-out

Schulen Sie das gesamte Team nicht nur in der Bedienung, sondern im „Warum“. Zeigen Sie die gesammelten Daten aus der Pilotphase: Wie viel Zeit wurde gespart? Wie hat sich die Qualität der Gespräche verändert? Erstellen Sie eine einfache Checkliste und eine FAQ für interne Fragen. Ein reibungsloser Roll-out ist entscheidend für die Akzeptanz.

Messen und optimieren: Von Daten zu besseren Entscheidungen

Mit einem digitalen Booking-System erhalten Sie erstmals valide Daten über den frühesten Teil Ihres Sales-Funnels. Diese Daten sind Gold wert. Sie zeigen nicht nur, ob das System funktioniert, sondern auch, wo Sie Ihr gesamtes Angebot und Ihre Marketing-Aktivitäten verbessern können.

Die vier Key Performance Indicators (KPIs) für Ihr Booking

Konzentrieren Sie sich zunächst auf diese Metriken: 1. Booking-Rate: Wie viele der Leads, die das Booking-Portal sehen, buchen tatsächlich einen Termin? Eine niedrige Rate kann auf ein zu komplexes Formular oder falsche Touchpoints hinweisen. 2. Time-to-Book: Wie viel Zeit vergeht zwischen dem ersten Kontakt und der gebuchten Consultation? Ziel ist eine Reduktion um mindestens 50%. 3. Show-up-Rate: Wie viele gebuchte Termine finden tatsächlich statt? Unter 70% deutet auf ein Problem bei den Erinnerungen oder der Termin-Qualität hin. 4. Qualifizierungs-Score: Basierend auf den vorab gesammelten Daten – wie viele gebuchte Leads erfüllen Ihre Mindestkriterien für einen potenziellen Kunden?

Von Insights zur Anpassung

Beobachten Sie, bei welcher Qualifizierungsfrage Leads am häufigsten abbrechen. Vielleicht ist die Frage nach dem Budget zu früh gestellt? Sehen Sie, dass bestimmte Termin-Slots (z.B. frühe Morgenstunden) besonders beliebt sind bei bestimmten Kundensegmenten? Passen Sie Ihre Angebote daran an. Ein Agentur-Inhaber aus Köln nutzte diese Daten, um sein „Local-SEO-Audit“-Package neu zu strukturieren, nachdem er sah, dass Interessenten für längere, kostenpflichtige Consultations eine höhere Show-up-Rate hatten.

Die Daten aus Ihrem Booking-System sind das direkte Feedback Ihrer Zielgruppe auf Ihr Angebot. Sie sagen Ihnen, was funktioniert – und was Ihre potenziellen Kunden wirklich wollen.

Langfristige Weiterentwicklung

Ein einmal implementiertes System ist kein statisches Gebilde. Die Märkte verändern sich, Ihre Angebote entwickeln sich weiter, und neue Technologien entstehen. Planen Sie vierteljährliche Reviews ein, um den Booking-Prozess an neue Gegebenheiten anzupassen. Vielleicht müssen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wie in unseren Strategien zur Bewältigung von Wirtschaftsabschwüngen für GEO Agenturen beschrieben, die Qualifizierungsfragen anders gesetzt werden, um realistischer zu priorisieren.

AI und Predictive Analytics

Die nächste Evolutionsstufe nutzt künstliche Intelligenz. Fortgeschrittene Systeme können anhand der Booking- und Qualifizierungsdaten vorhersagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Lead zum Kunden wird. Sie können automatisch die optimalen Terminzeiten vorschlagen (basierend auf historischer Show-up-Rate) oder sogar die Ansprache im Follow-up personalisieren. Diese Tools werden zunehmend erschwinglich und sind eine Überlegung für skalierende Agenturen.

Überwinden von internen Widerständen

Die größte Hürde bei der Einführung eines neuen Systems ist oft nicht die Technik, sondern die menschliche Komponente. Vertriebler sind Gewohnheitstiere und skeptisch gegenüber Veränderungen, die ihre etablierten Workflows betreffen. Ein offener Umgang mit diesen Bedenken ist entscheidend für den Erfolg.

Die häufigsten Einwände und wie Sie sie adressieren

„Das wirkt unpersönlich.“ – Zeigen Sie, wie die vorab gewonnenen Informationen persönlichere und tiefere Gespräche ermöglichen. Der Vertriebler weiß vor dem Call bereits, wo der Schuh drückt. „Ich verliere die Kontrolle über meinen Kalender.“ – Demonstrieren Sie die granularen Einstellungsmöglichkeiten: Welche Slots werden überhaupt angeboten? Wie viel Vorlaufzeit muss sein? Das System gibt mehr Kontrolle, da es unerwünschte Buchungen in unpassenden Zeiten verhindert. „Das ist nur ein weiteres Tool.“ – Heben Sie die Zeitersparnis hervor und verbinden Sie es mit dem Versprechen: „Die gewonnene Zeit gehört euch – für mehr Vorbereitung oder mehr Abschlüsse.“

Erfolge feiern und kommunizieren

Teilen Sie die ersten Erfolgszahlen aus der Pilotphase transparent mit dem gesamten Team. Hat ein Kollege dank der besseren Vorab-Informationen einen Deal schneller abgeschlossen? Feiern Sie das. Zeigen Sie in Team-Meetings die Verbesserung der durchschnittlichen Time-to-Book. Machen Sie den Nutzen sichtbar und greifbar. Ein positiver Nebeneffekt: Ein standardisierter Prozess macht Leistungen besser vergleichbar und erleichtert das Coaching von Junior-Vertrieblern.

Die Zukunft des Consultation Bookings: Trends und Ausblick

Die Entwicklung geht hin zu noch mehr Kontext, Personalisierung und nahtloser Integration. Das Booking der Zukunft wird nicht isoliert betrachtet, sondern als integraler Teil einer umfassenden Customer Journey.

Von der Terminbuchung zur Journey-Orchestrierung

Bald wird das System nicht nur einen Termin buchen, sondern basierend auf den Qualifizierungsdaten automatisch relevante Case Studies, Vertrags-Vorlagen oder sogar personalisierte Video-Nachrichten vor dem Gespräch bereitstellen. Es wird den gesamten Pre-Sales-Prozess orchestrieren. Laut einer Prognose von Forrester (2024) werden bis 2026 40% der B2B-Sales-Interaktionen von solchen kontextbewussten Systemen initiiert und gesteuert.

Voice und Conversational AI

Die Buchung per Sprachassistent („Hey [Agenturname], buche mir ein Meeting zur GEO-Optimierung für nächste Woche“) oder via Chatbot in Messengern wird zunehmen. Diese Interfaces fühlen sich natürlicher an und senken die Hürde zur Kontaktaufnahme weiter. Für GEO Agenturen, die oft mit technisch weniger versierten lokalen Unternehmern arbeiten, kann dies ein entscheidender Komfortvorteil sein.

Der nächste Schritt für Ihre Agentur

Beginnen Sie heute mit einer einfachen Analyse. Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit und verfolgen Sie den Weg der letzten fünf Leads, die einen Beratungstermin gebucht haben. Notieren Sie jede Verzögerung, jedes Missverständnis, jede fehlende Information. Diese Liste ist Ihre Roadmap für die Optimierung. Der Wechsel von einem reaktiven, chaotischen Booking zu einem proaktiven, strategischen Prozess ist keine Revolution, sondern eine Evolution – Schritt für Schritt. Die Effizienzgewinne und Umsatzsteigerungen, die Sie dabei freisetzen, sind in einer wettbewerbsintensiven Lokal-Marketing-Landschaft kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist ein optimiertes Consultation Booking speziell für GEO Agenturen so wichtig?

GEO Agenturen arbeiten mit lokal begrenzten, hochwertigen Leads. Ein effizientes Booking-System filtert Interessenten frühzeitig und stellt sicher, dass die wertvolle Zeit der Vertriebsmitarbeiter nur für qualifizierte Gespräche genutzt wird. Laut einer Studie von Sales Insights Lab (2023) steigert eine präzise Terminqualifizierung die Abschlussrate um bis zu 70%. Ohne dieses System verpufft das Potenzial lokaler Kampagnen.

Welche Fehler kosten bei der Terminbuchung am meisten Zeit?

Der größte Zeitfresser ist das Hin-und-Her per E-Mail oder Telefon zur Terminfindung. Ein weiterer kritischer Fehler ist das Fehlen einer Vorab-Qualifikation, was zu Gesprächen mit unpassenden Leads führt. Ein dritter Punkt sind unklare Kalenderfreigaben, die zu Doppelbuchungen oder Verzögerungen führen. Diese Ineffizienzen summieren sich laut Gartner auf durchschnittlich 5,5 verlorene Verkaufstage pro Agentur und Monat.

Wie integriere ich ein Booking-Tool optimal in meine bestehende Tech-Stack?

Wählen Sie eine Lösung mit offener API, die sich nahtlos mit Ihrem CRM und E-Mail-Marketing-Tool verbindet. Der Schlüssel ist die automatische Synchronisation: Ein gebuchter Termin sollte sofort als qualifizierter Lead im CRM angelegt und der Kalender aller Beteiligten aktualisiert werden. Prüfen Sie vor der Einführung die Kompatibilität mit Ihren zentralen Systemen, um Datensilos zu vermeiden.

Kann ein automatisiertes System die persönliche Note im Vertrieb ersetzen?

Nein, es soll sie ergänzen und vorbereiten. Die Automatisierung übernimmt die administrative Last der Terminfindung. Die gewonnene Zeit investieren Ihre Vertriebler in die Vorbereitung des Gesprächs basierend auf den vorab erhobenen Qualifikationsdaten. So startet jedes Consultation tiefergehend und persönlicher. Es handelt sich um eine Delegation von Routinetasks, nicht um einen Ersatz für menschliche Expertise.

Welche Kennzahlen (KPIs) sollte ich nach der Einführung tracken?

Konzentrieren Sie sich auf drei Kernbereiche: Effizienz (z.B. Zeit bis zum gebuchten Termin, Administrative Time Saved), Qualität (Qualifizierungsrate vor dem Gespräch, Abschlussrate nach dem Consultation) und Conversion (Booking-to-Show-Rate, Lead-to-Customer-Rate). Vergleichen Sie diese Werte mit Ihrer Ausgangsbasis, um den ROI zu messen. Eine Steigerung der Booking-to-Show-Rate um 20% ist laut HubSpot ein realistisches Ziel.

Wie überzeuge ich mein Vertriebsteam von der Umstellung auf ein neues Booking-System?

Fokussieren Sie sich auf die entlastenden Vorteile: weniger administrative Arbeit, besser vorbereitete Gespräche und höhere Abschlussquoten. Starten Sie mit einem Pilotprojekt in einer kleinen, motivierten Gruppe. Sammeln Sie deren Erfolgsgeschichten und harte Daten zur Zeitersparnis. Diese internen Case Studies sind der stärkste Treiber für eine flächendeckende Akzeptanz. Zeigen Sie konkret, was jeder Einzelne gewinnt.


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